Theaterstück : „Mobbing- Wenn Ausgrenzung einsam macht

mobbingklein

Am 7.6.2018 führten zwei Schauspielerinnen, jeweils aus Stuttgart und Ingolstadt, vom Kulturexpress Weimar von 10:00 Uhr bis 11:20 Uhr ein Theaterstück mit dem Namen „Mobbing- Wenn Ausgrenzung einsam macht“ in der Aula des Rheingymnasiums auf.

Weil Mobbing an vielen schulen ein großes Problem ist, wurde dieses Theaterstück den Jahrgangsstufen 7 und 8 in der 3. und 4. Stunde vorgeführt.

Die Schauspielerinnen haben in ihren Rollen der Mobberin Franziska und der Gemobbten Laura während des gesamten Stücks mit dem Publikum interagiert und sehr lebhaft und glaubwürdig gespielt. Jeder für sich konnte perfekt seine Rolle verkörpern.

Am Anfang des Stücks waren sich beide Figuren noch fremd, doch während der Aufführung fand Franziska immer mehr an Laura zu bemeckern und machte sie durch die sozialen Medien fertig. Während der Vorführung eskalierte die Situation immer mehr. Am Ende konnten sich beide Figuren nicht mehr im Spiegel ansehen und gingen in einem offenem Ende von der Bühne.

Nachdem das Publikum am Ende des Stücks kräftig applaudiert hatte, konnten die Schüler und Lehrer in einer Fragerunde den beiden Schauspielerinnen Fragen zum Thema Mobbing stellen.

Nach dem Besuch des Theaterstücks wird klar, wie schlecht Mobbing ist und welche schlimmen Auswirkungen es haben kann, sowohl für den Mobber als auch für den Gemobbten.

Am Ende des Theaterstücks waren die Meinungen der Schüler und Lehrer sehr verschieden:

Eine Lehrerin meinte: „Meiner Meinung nach war es ein gelungenes und lehrreiches Stück, da die Schauspieler sehr glaubhaft gespielt haben. Ich konnte mich selbst gut in das Opfer hineinversetzen und den Ärger und die Trauer spüren.“

Eine Schülerin aus der Jahrgangsstufe 7 sagte: „Ich finde, das waren 5€ aus dem Fenster rausgeworfen. Das offene Ende kam sehr plötzlich und es wurde nicht gezeigt, wie man sich als Opfer gegen Mobbing wehren kann.“

Ein Schüler aus der Jahrgangsstufe 7 meinte: „Ich habe nicht gewusst, dass es so etwas in einer so schlimmen Form wirklich gibt.“

Im Großen und Ganzen war das Theaterstück eine gute Idee und eine Bereicherung für das Umgehen miteinander.

Celina Bonn, Elena Klaus (7a)

                                                                                                            Bilder:1,2,3,4

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok